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Hacker-Angriffe

Die Kehrseite von All-IP

Hacker-Angriffe auf Telefonanlagen

Mit der All-IP-Umstellung wird das Telefon immer öfter zum Tatort. Hacker nutzen dabei zahlreiche Angriffsmuster und richten Schäden in Milliardenhöhe an.

Meist geschehen die Angriffe nachts, am Wochenende und an Feiertagen: Hacker dringen in die Telefonanlagen ein und verursachen durch Anrufe an kostenpflichtige Rufnummern Schäden, die häufig – wenn überhaupt – erst bei der nächsten Telefonrechnung bemerkt werden.

Dieser Voice Fraud genannte Gebührenbetrug ist beileibe nicht das einzige Angriffsszenario rund ums Telefon. Beim „Identity Fraud“ etwa telefonieren Hacker auf Kosten Dritter, beim „Call ID Spoofing“ nutzen sie eine bekannte Rufnummer, etwa die der IT-Abteilung, um beim Angerufenen Vertrauen zu erwecken und zu gutgläubigen Transaktionen zu bewegen. Das kann der Rückruf über eine hochpreisige Rufnummer sein, aber auch die Preisgabe von Firmengeheimnissen.

Beim „SIP Registration Spoofing“ melden Hacker im SIP-Registrar ein unberechtigtes Endgerät mit falscher Identität an, um es dann für weitere Attacken zu nutzen. Manchmal werden auch Fraud- und Spoofing-Methoden kombiniert.

Wie einträglich dieses Hacking sein kann, rechnet Achim Hager, CEO von HFO Telecom, vor: „Meist befindet sich die angerufene Servicenummer im Ausland, ein Anruf kostet zum Beispiel 4,00 Euro pro Minute. Der Hacker ist Inhaber der Nummer und bekommt ein Kick-Back von 2,50 bis 3,00 Euro pro Minute überwiesen – Fraud ist damit eine Lizenz zum Gelddrucken.“

Genaue Zahlen über die bei ihnen entstandenen Schäden wollen die Netzbetreiber nicht nennen. Ein Sprecher des Münchner Regio-Carriers M-net gibt allerdings einen Anhaltspunkt: „Voice Fraud verursacht bei uns ­einen nicht unbeträchtlichen Schaden. 2017 belief er sich auf eine Summe im sechsstelligen Bereich. Zu den monetären Schäden kommen natürlich noch die internen Aufwände für die Erkennung, Aufklärung und Lösung der Fraud-Fälle hinzu.“

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All IP

Der Horror eines jeden IT-Administrators und der sichere Todesstoß von PC oder Laptop.

Nicht nur auf den Dachböden und in den Kellern dieser Welt sammelt sich Schmutz und Staub an. Auch der geliebte PC ist gefährdet. Erstens steht das gute Stück häufig direkt auf dem Boden, so dass Staubflocken leicht eingesogen werden können. Zweitens sind feine Lamellen hinter durchsatzstarken Ventilatoren ein perfektes „Versteck“ für Schmutz jeglicher Art.

Es ist manchmal kaum zu glauben, wie verdreckt ein PC nach einem Jahr oder schon nach einem halben aussehen kann. Staub und Fusseln setzen die Kühlrippen zu, besonders beim Prozessorkühler. Ein Desktop-Prozessor verwandelt 60 bis 140 Watt in Wärme. Können Sie sich im Zeitalter von Stromsparlampen noch daran erinnern, wie heiß eine 100-Watt-Glühlampe wird? Wenn der Lüfter keine Luft mehr durch den Kühler pressen kann, wohin geht dann die Wärme? Sie heizt die Hauptplatine auf. Die Elektrolytkondensatoren trocknen schneller aus, besonders in der Nähe der CPU. Die Elektromigration in der CPU wird verstärkt.

Nicht anders sieht es mit der Kühlung von Grafikkarten aus, besonders bei den teuren. Auch im Netzteil sammeln sich beachtliche Mengen Dreck.

Lassen Sie es nicht soweit kommen. Ihr Auto bringen sie auch regelmäßig zum Kundendienst.